Sonntag, 15. Mai 2011

Die ersten Tage in Kanada

Am 12.05 flog ich also von Düsseldorf über Frankfurt nach Vancouver. Am Frankfurter Flughafen traf ich auf meine ersten Bekanntschaften, die genau wie ich mit der gleichen Organisation das Ziel anstreben ein anderes Land kennenzulernen. Schnell schlossen wir uns als 4 köpfige Truppe zusammen und nannten uns die Kaufleute, weil wir alle den gleichen Beruf ausüben. Schon interessant aber genau diese Verbindungen sind in den ersten Tagen von großer Bedeutung. Am Flughafen in Vancouver angekommen ging es nun zur Zulassung einer Arbeitserlaubnis für ein Jahr. Ohne Probleme ging es dann weiter zu einer Jugendherberge in downtown Vancouver. Durch die 9 stündige Zeitverschiebung und der schlaflosen Nacht zuvor waren alle natürlich totmüde und sind direkt ins Bett marschiert.
Am nächsten Tag stand dann das Einführungsprogramm auf dem Plan. Die wichtigsten Dinge wurden uns gezeigt und erklärt und ich muss schon sagen, dass es wirklich sinnvoll ist eine Organisation zu haben, die in Schwierigkeiten hilft. Das Büro befindet sich auch in downtown Vancouver, so dass man bei Fragen nie allein dasteht. Am Samstag bezog ich dann mein neues Heim, welches sich in North Vancouver befindet auf einem Berg. Das Haus, mein Zimmer ist wunderschön und meine Gasteltern sind auch super nett. Zusätzlich sind da noch zwei kleine Kinder, eine Freundin der Gastmutter und 5 andere Austauschmenschen, und fast alle aus Deutschland. Ich muss schon sagen, dass es hier sehr viele Menschen gibt, die aus Deutschland kommen.
Viele kommen aus einem handwerklichen Beruf, die ausgewandert sind z.B. Bäcker oder Metzger.
Heute habe ich mir dann schon einiges von Vancouver angesehen wie Granville island, Chinatown und eine Strasse namens Hastings street, die aber weniger schön war. Das ist eben einer Schattenseite, weil hier viele Obdachlose anzutreffen sind. War echt erschreckend. Granville island hingegen ist wunderschön. Das ist eine kleine Halbinsel sowie ein Einkaufs und ein Kulturviertel.
Und wer noch Vancouver kommt, sollte seine Regenjacke nicht vergessen.

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